Arbeiten und Lernen im Alltag
Der Ausbildungsbetrieb ist Ihr fester Bezugspunkt. Hier gewinnen Sie Sicherheit im praktischen Handeln und übernehmen Schritt für Schritt Verantwortung.
Generalistische Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann – fachlich exzellent, ethisch reflektiert und mit einem tiefen Gespür für den Menschen.
Das Fachseminar für Pflegeberufe im Haus Aja Textor-Goethe wird getragen vom Sozial-Pädagogischen Zentrum e. V. Wir begleiten unsere Auszubildenden auf ihrem Weg zu exzellenten Pflegefachkräften – Menschen, die mit Empathie, Professionalität und Verantwortung auf Pflegebedürftige jeden Alters eingehen.
Im Zentrum steht ein ganzheitliches Pflegeverständnis: Wir nehmen den pflegebedürftigen Menschen immer als Einheit von Körper, Psyche und sozialen Bedürfnissen wahr. Fachliche Inhalte verbinden wir mit Selbstpflege und Achtsamkeit – denn nur wer sich selbst achtsam begegnet, kann auch anderen fürsorglich begegnen.
Wir verpflichten uns einer modernen, evidenzbasierten Pflege und legen besonderen Wert auf ethische Urteilsfähigkeit. Jede pflegerische Entscheidung soll fachlich begründet, ethisch reflektiert und an der Würde des Menschen ausgerichtet sein. Diversität schätzen und fördern wir in allen ihren Formen.
„Wir nehmen den pflegebedürftigen Menschen immer als Einheit von Körper, Psyche und sozialen Bedürfnissen wahr.“ — unser ganzheitliches Pflegeverständnis
Einen besonderen Schwerpunkt legen wir auf ethische Fragen und Dilemmata des Pflegealltags – und auf den wissenschaftlichen Blick durch die stetige Diskussion neuer Erkenntnisse und ihrer Bedeutung für die Praxis. So bilden wir Persönlichkeiten aus, die den vielfältigen Anforderungen des Berufs gewachsen sind.
Seit 2020 sind die zuvor getrennten Pflegeberufe zu einer generalistischen Ausbildung zusammengeführt. Sie bereitet Sie auf jedes pflegerische Berufsfeld vor – von der stationären Langzeitpflege über das Akutkrankenhaus und die Kinderklinik bis zur ambulanten Versorgung. Jeden Oktober beginnt bei uns ein neuer Kurs.
Fachdozentinnen und Fachdozenten vermitteln die Grundlagen – Anatomie, Physiologie, Krankheitslehre und den Pflegeprozess. Lebendig wird das Lernen vor Ort: im engen Zusammenspiel von Betrieb und Fachseminar.
Der Ausbildungsbetrieb ist Ihr fester Bezugspunkt. Hier gewinnen Sie Sicherheit im praktischen Handeln und übernehmen Schritt für Schritt Verantwortung.
Enge Abstimmung zwischen Betrieb und Fachseminar, Praktikumsbesuche und praktischer Unterricht machen den Arbeitsplatz zum Lernort.
Vielfältige Praktika außerhalb des Ausbildungsbetriebes öffnen neue Tätigkeitsfelder – ideal, um die eigene berufliche Richtung zu finden.
Sie erlernen zentrale pflegerische Fertigkeiten und anerkannte Konzepte – von sicherer Beobachtung und Einschätzung bis hin zu Kinästhetik, Basaler Stimulation, Bobath und Validation.
Pflege ist mehr als der reine Ablauf täglicher Verrichtungen. Am alten oder kranken Menschen werden sie durch Verfeinern und Achtsamkeit zur kommunikativen, beziehungsstiftenden Handlung – getragen von echter Zuwendung.
Gerade Menschen mit dementieller Veränderung brauchen Sicherheit durch empathische, oft nicht-sprachliche Kontakte. Künstlerische Übungen schulen genau diese Wahrnehmung: Beim Malen werden die eigenen Reaktionen bewusst, in der Sprachgestaltung lernt man, die eigene Persönlichkeit einzubringen, ohne aufdringlich zu werden.
„Der Beruf der Pflege ist eine Kunst – sie verlangt soziale Verantwortung, wissenschaftliche Präzision sowie kreatives und intuitives Denken.“
In einem persönlichen Gespräch lernen wir Sie gerne kennen. Für die dreijährige Ausbildung wird ein Ausbildungsvertrag mit einer kooperierenden Pflegeeinrichtung benötigt – die Adressen unserer Partnerbetriebe vermitteln wir Ihnen gern.
Senden Sie Ihre Bewerbung an das Fachseminar oder rufen Sie uns einfach an. Gern beantworten wir alle Fragen rund um Ausbildung und Einstieg.